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Tipps zur idealen Ernährung

Trinken und Getränke

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Kleinkind Trinken

Kleinkinder und Getränke - manchmal ein schwieriges Thema. Vielleicht fragst Du Dich als Mutter auch, was und wie viel ein Kind zwischen einem und drei Jahren eigentlich trinken sollte. Und was tun, wenn der oder die Kleine Wasser ablehnt und nur bereit ist zu trinken, wenn Du ihm Säfte anbietest?

Viele Kleinkinder können ihren Eltern erstaunlich ausdauernd und deutlich signalisieren, wenn ihnen die Getränkeauswahl nicht zusagt - und dazu müssen sie in der Regel nicht einmal sprechen können. Schwierig wird es vor allem dann, wenn es in den Sommermonaten sehr heiss wird oder wenn Dein Kind an einem Magen-Darm-Infekt leidet. Fakt ist: Ein kleiner Körper kann problemlos eine Zeit lang ohne Nahrung auskommen. Es ist dann aber umso bedeutender, dass ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, damit der Kreislauf stabil bleibt.

Der Wasseranteil im Körper von Kindern ist besonders hoch

Bei Kindern liegt der Wasseranteil im Verhältnis zum Körpergewicht bei 75 Prozent. Zum Vergleich: Bei einer erwachsenen Frau sind es gerade einmal 45 Prozent. Diese beiden Werte machen deutlich, wie wichtig das Trinken für Kinder ist. Ein Kleinkind sollte etwa 820 Milliliter Flüssigkeit zu sich nehmen, am besten in Form von Wasser. Einen Teil des Flüssigkeitshaushaltes decken Kinder auch in Form von Obst oder Gemüse oder Suppen. Auch in Milch ist Wasser enthalten, diese gilt jedoch streng genommen als Nahrung und nicht als Getränk.

An heissen Tagen oder bei starker körperlicher Anstrengung steigt der Flüssigkeitsbedarf. Wenn Du als Mutter also feststellst, dass Dein Kind stark schwitzt, kannst Du ihm ruhig immer wieder zwischendurch ein Getränk anbieten. Kinder vergessen im Spiel häufig zu trinken und wenn das Durstgefühl schon stark ausgeprägt ist, kann dies bereits ein Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sein. Bereits ein Flüssigkeitsdefizit von zwei Prozent vermindert die Leistungsfähigkeit, bei sechs Prozent reagiert der Körper mit erhöhter Temperatur und bei acht Prozent steigt die Wahrscheinlichkeit eines Kreislaufversagens. Diese Statistiken sollen Dir als Mutter keine Angst machen. Aber Kleinkinder müssen erst lernen, auf die Anzeichen ihres Körpers zu hören und wenn sie sich noch nicht richtig artikulieren können ist es für Eltern natürlich schwer zu erraten, dass Dein Kind nach etwas zu Trinken verlangt. Daher macht es Sinn, Deinem Kind im Alltag regelmässig seine Trinkflasche in die Hand zu drücken. Die praktischen Plastikbehälter sind leicht, haben in der Regel einen Schraubverschluss und lassen sich überallhin mitnehmen.

Kinder müssen viel trinken - aber bitte keine Softdrinks

Was die Auswahl der richtigen Getränke für Kleinkinder angeht, so eignet sich stilles Mineral- oder Leitungswasser für diese Altersgruppe am besten. Kohlensäure empfinden viele Kinder als unangenehm, bei einigen verursacht sie Bauchschmerzen. Konsequente "Wasserverweigerer" lassen sich manchmal auch mit Tee vom Trinken überzeugen. Dieser sollte aber ungesüsst sein und keine Schwarzteeextrakte enthalten. Am besten greifst Du als Mutter zu mildem Früchtetee. In der Regel geben sich Kleinkinder mit Wasser oder Tee zufrieden, wenn sie nichts anderes kennen. Säfte sind bei Kindern ab zwei Jahren ab und zu in Ordnung, wenn sie mindestens im Verhältnis eins zu drei mit Wasser verdünnt werden.

Tipp: Zu den Mahlzeiten und als Snack wasserhaltiges Obst und Gemüse reichen

Wenn Du sicher gehen möchtest, dass Dein Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, kannst Du ihm so oft wie möglich wasserhaltiges Gemüse oder Früchte mit einem hohen Wasseranteil anbieten. Bestens geeignet sind Gurken, Tomaten, Beeren und natürlich Melone.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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