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Wie viele Mahlzeiten braucht ein Kleinkind?

Mahlzeiten Kleinkind

 

Die kleine Johanna ist 22 Monate alt und ein kleiner Wildfang. Neben ihrem Bewegungsdrang ist das Essen ihre zweite Leidenschaft. Ihre Mutter bereitet ihre drei Mahlzeiten am Tag zu, doch auch zwischendurch verlangt das kleine Mädchen regelmässig nach etwas zu Essen.

Johannas Mutter hatte selbst ihr ganzes Leben lang Gewichtsprobleme und hat Angst, dass ihre kleine Tochter zu dick werden könnte. Andererseits ist Johanna unausstehlich, wenn sie sie nicht zwischen den Mahlzeiten einen kleinen Snack in Form einer Banane oder Zwieback erhält. Doch was ist nun richtig: Reichen drei Mahlzeiten für Kleinkinder, die am Familientisch mitessen? Johannas Eltern essen schliesslich auch nur drei Mahlzeiten am Tag. Oder muss ein Kind unter drei Jahren häufiger essen als Erwachsene Menschen?

Drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten für Kinder unter drei Jahren

Kleinkinder unter drei Jahren brauchen und verbrauchen vergleichsweise mehr Energie in Form von Nährstoffen, weil sie schnell wachsen und sich viel bewegen. Die kleine Johanna ist mit ihrem Bewegungsdrang also ein altersgerecht entwickeltes Kind und eigentlich sollte ihre Mutter sich freuen, dass ihre Tochter gleichzeitig so viel Freude und Spass beim Essen hat. Weil Kleinkinder die durch die Nahrung aufgenommene Energie schnell wieder verbrauchen, empfehlen Experten und Kinderärzte drei grössere Mahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten bzw. Snacks für Kinder bis zum Schulalter und meist auch darüber hinaus. Zwischen den Essenszeiten sollte Dein Kind nichts zu sich nehmen, damit der Magen Zeit hat zu verdauen. Eine zwei- bis dreistündige Essenspause ist daher auch für Kleinkinder sinnvoll. Ein zu voller Bauch ist nicht nur unangenehm, er macht auch träge und ist hinderlich, wenn Kinder sich bewegen wollen. Auch Milchgetränke sind als Mahlzeit anzusehen und daher als Snack durchaus in Ordnung, sie sind aber nicht geeignet um den Durst zu löschen.

Gesund und abwechslungsreich heisst die Devise

Im Grude ist es egal, ob sie Hauptmahlzeit für ein Kleinkind war oder kalt ist. Warme Speisen füllen den Magen gefühlt jedoch deutlich länger. Zu einer Hauptmahlzeit gehört eine sättigende Beilage wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Naturrein und Vollkornnudeln sind besonders ballaststoffreich und liefern Deinem Kind viel Energie. Dazu solltest Du als Mutter Gemüse servieren, wahlweise als Salat, gekocht oder als Rohkost. Lehnt Dein Kind Gemüse ab, probiere ihm pürierte Suppen oder Sossen anzubieten - die meisten Kinder haben gegen diese schmackhafte und vitaminreiche Kost nicht einzuwenden. Zweimal die Woche sollte ein Kleinkind Fleisch essen und mindestens einmal Fisch. Auch die bei Kindern so beliebten Fischstäbchen sind in Ordnung, wenn Du sie ohne Zugabe von Fett in der Pfanne zubereitest.

Als Snack eignen sich Milchspeisen wie Joghurt in Kombination mit Früchten gut, manche Kinder bevorzugen jedoch herzhafte Stärkungen wie beispielsweise Knäckebrot oder Zwieback mit Frischkäse. Hin und wieder ist selbstverständlich auch ein Keks oder ein Stück Kuchen erlaubt - Viele Kleinkinder haben noch ihren "Babyspeck, der sich später verwächst.

Tipp: Keine Diäten für Kleinkinder

Ärzte und Ernährungsexperten lehnen Diäten für Kleinkinder ab. Wenn Du als Mutter darauf achtest, die drei Hauptmahlzeiten gesund und abwechslungsreich zu gestalten, darf sich Dein Kind immer satt essen. Essen soll ihm schliesslich Freude und Genuss bereiten. Achte zudem darauf, dass Dein täglich häufig die Möglichkeit hat sich zu bewegen.

Bildquelle: iha31 / pixabay.com

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