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Altersgerecht ernähren - welche Lebensmittel?

Altersgerechte Ernaehrung

 

Als Mutter liegt Dir die Gesundheit Deines Kindes natürlich am Herzen. Lebensmittelskandale und immer wieder neue Erkenntnisse über vermeintlich gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe verunsichern Dich jedoch und du fragst Dich, wie Du vorgehen musst um bei der Ernährung für Dein Kleinkind nichts falsch zu machen. Gibt es Lebensmittel, die Kinder zwischen einem und drei Jahren nicht oder nur eingeschränkt essen dürfen?

Kleinkinder dürfen (fast) alles essen

Grundsätzlich darf ein Kleinkind an den Mahlzeiten der Eltern teilnehmen. Du musst also für Dein Kind kein Alternativmenü zubereiten um eine gesunde Ernährung zu gewährleisten. Sparsam solltest Du mit Gewürzen sein. Damit Kinder den ursprünglichen Geschmack von Lebensmitteln kennenlernen empfiehlt es sich, besonders auf Pfeffer und Salz weitestgehend zu verzichten. Auch Zucker brauchen Kleinkinder nicht, ihnen reicht die natürliche Süsse in Obst vollkommen aus. So lange sie Schokolade, Gummibärchen und Co nicht kennengelernt haben, werden sie diese Naschereien auch nicht vermissen. Als Faustregel gilt: Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist, desto besser ist es für Dein Kind.

Naturjoghurt oder Apfelstücke sind daher viel besser als gesüsste Kinderjoghurt-Desserts oder Obstriegel. Wenn in Deiner Familie Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien häufig auftreten, bist Du auf der sicheren Seite, wenn Du Deinem Kind bisher unbekannte Lebensmittel zunächst in kleinen Probierportionen anbietest. Sind bereits Allergien diagnostiziert, solltest Du dies auf jeden Fall berücksichtigen. Gerade bei einer Lactose-Unverträglichkeit sind heute in jedem Supermarkt viele Alternativen in Form von Sojamilchprodukten erhältlich. Dein Kind muss also nicht auf Milch oder Joghurt verzichten.

Zum Kauen braucht ein Kleinkind keine Zähne

Wenn Du Deinem Kind unterschiedliche Konsistenzen von Lebensmitteln näher bringen möchtest, musst Du nicht allzu zu vorsichtig vorgehen. Viele Mütter glauben, dass ihr Kind gerade im zweiten Lebensjahr nur weiches Brot und gekochtes Gemüse essen kann, weil es in der Regel noch wenige Zähne hat. Das ist aber ein Irrtum. Vollkornbrot oder Zwieback lassen sich auch ohne Zähne gut kauen. Dein Kind wird daran lutschen und nach und nach die harte Konsistenz mit seinem Speichel aufweichen.

Rohes Gemüse hat den Vorteil, dass alle Vitamine noch enthalten sind. Obst- und Gemüsesticks eignen sich daher auch gut als Snack für zwischendurch und sind gut für die Gesundheit.

Rohes Fleisch ist für Kinder nicht geeignet

Rohes Fleisch oder unbehandelte, frische Milch vom Bauern ist für Dein Kleinkind nicht das Richtige. Beides kann Keime enthalten, die Infektionen begünstigen. Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei Nüssen. Diese solltest Du Deinem Kind nur in geringen Mengen anbieten, da sie häufig Auslöser für schwere allergische Reaktionen sein können. Es empfiehlt sich, vorsichtig vorzugehen und genau zu beobachten, ob sich auf der Haut Deines Kindes innerhalb von 24 Stunden nach dem Genuss von Nüssen Rötungen zeigen. Gerade Erdnüsse sind jedoch noch aus einem anderem Grund bedenklich: Durch ihre Form können Sie die Luftröhre von Kindern verschliessen. Bleibe also vorsichtshalber in der Nähe, wenn Dein Kleinkind Nüsse oder andere kleine, harte Lebensmittel kennenlernt.

Tipp: Zwischendurch immer wieder Wasser und ungesüsste Tees zur reichen

Ebenso wichtig wie das Vorgehen im Hinblick auf die Ernährung von Kleinkindern ist es, dass Du dafür sorgst, dass Dein Kind ausreichend trinkt. Stelle ihm jederzeit Wasser oder ungesüssten Tee zur Verfügung. Platziere eine geschlossene Schabeltasse mit Deckel an einem zentralen für Dein Kind leicht zugänglichen Platz. So kann es sich jederzeit selbst bedienen und Du leistest einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit Deines Kindes.

Bildquelle: wolffsfa / pixabay.com

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