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Sind Milchprodukte für Babys förderlich?

Milch Baby

Auch wenn dem Baby die verschiedenen Milchprodukte schmecken, sind sie unnötig und führen zu einer erhöhten Proteinzufuhr, welche die Nieren des Babys zusätzlich belastet.

Die kleinen Feinschmecker bevorzugen leider schon viel zu früh gesüsste Lebensmittel. Von Geburt an kennen sie keine verschiedenen Geschmacksrichtungen, doch werden ihnen durch die Nahrungsindustrie schon von Klein auf gesüsste Lebensmittel angeboten - ganz nach dem Geschmackswunsch der Eltern. Die sind nämlich bezüglich der gesüssten Produkte sehr stark vorbelastet.

Aus diesem Grund werden viele unterschiedliche Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Creme, Pudding, Milchdrinks usw. ab dem 7. Monat gerne gegessen. Diverse gesundheitsbewusste Formulierungen suggerieren den Eltern, dass derartige Milchprodukte eine optimale Ergänzung des normalen Speiseplans sind, von denen ihr Baby nur profitieren kann. Doch das ist weit gefehlt.

Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollte mindestens eine Milchmahlzeit pro Tag gegeben werden, die aus Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung besteht. Auf die Verwendung handelsüblicher Trinkmilch sollte hingegen in den ersten 10-12 Lebensmonaten verzichtet werden, weil diese einen niedrigen Eisengehalt hat.

Schwerstarbeit für die Nieren

Ein Baby ab dem 6. Lebensmonat nimmt mit der empfohlenen Beikost etwa 200 ml Milch pro Tag auf. Dazu kommt die eine oder andere Portion Mutter- bzw. Ersatzmilch. Viele Säuglinge bekommen zu der Mutter- oder Ersatzmilch noch weitere Milchprodukte als Zwischenmahlzeit.

Milch und Milchprodukte haben schliesslich ein gutes Image dahingehend, besonders gesund und ein wertvoller Kalziumlieferant zu sein. Dabei werden die Milchprodukte überwiegend mit Kuhmilch hergestellt, welche nach der Herstellung und Beigabe von Zusätzen einen hohen Proteinanteil, Eiweiss, Fett und vor allem Zucker aufweisen kann. Dadurch nehmen schon sechs bis zwölf Monate alte Babys mehr Eiweiss auf als sie benötigen, was eine zusätzliche Belastung für die Nieren und den Stoffwechsel darstellt. Durch das Zuführen von zu viel Eiweiss fallen grosse Mengen von Harnstoff an -, ein Abbauprodukt des Eiweissstoffwechsels, welches über die Nieren ausgeschieden wird.

So verhält sich das Eiweiss von Kuhmilch im Körper deutlich ungünstiger als das der Muttermilch. Die sogenannte „renale Molenlast“ ist bei Kuhmilch über dreimal höher als bei der Muttermilch und ungefähr doppelt so hoch wie bei handelsüblichen Beikostprodukten und Säuglingsmilchnahrungen. Die renale Molenlast wird aus enthaltenen Feststoffen wie Eiweiss und Mineralstoffen berechnet, die über die Niere ausgeschieden werden müssen. Da die Nieren der Säuglinge den Urin noch nicht so gut konzentrieren können, ist für die Ausscheidung dieser Harnstoffe eine erhöhte Menge Flüssigkeit erforderlich. Als Folge muss das Baby für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt mehr trinken. Dies ist problematisch, da das Trinkverhalten der Babys ohnehin zurückhaltend ist, sodass ihre Flüssigkeitszufuhr ohnehin zu gering ist.

Bildquelle: condesign / pixabay.com

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