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Kompetenz in der Ernährung vermitteln

Nahrung Kompetenz Kind

Gerade in Sachen Ernährung ist es wichtig, möglichst frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Je mehr Kinder in ihrer frühen Jugend an Fertiggerichte und Fastfood gewöhnt werden, desto eher greifen sie auch später zu Tiefkühlpizza und Hamburgern. Dies bedeutet nicht, dass man diese Dinge vollkommen aus dem Speiseplan streichen müsste. Allerdings sollten sie nicht die Regel, sondern die Ausnahme sein.

Qualität erkennen lernen

Mit zu den wichtigsten Aufgaben von Eltern in Bezug auf die Ernährung gehört es, den Kindern ein Bewusstsein für Qualität mit auf den Weg zu geben. Damit ist nicht gemeint, dass diese eine möglichst grosse Bandbreite seltener und exotischer Speisen kennen lernen sollen. Vielmehr geht es darum, dass sie wissen, wie echte Erdbeeren oder Erbsen tatsächlich schmecken. Wer nur stark gesüsste Erdbeerjoghurts kennenlernt, kann später nicht sagen, ob die vom Markt mitgebrachten Erdbeeren den richtigen Geschmack haben. Und nur wer die Grundgeschmäcker von einzelnen Lebensmitteln kennt und auseinander halten kann wird später auch ein Gespür dafür entwickeln, wie diese am besten weiter verarbeitet werden können. Insofern geht es in der Erziehung darum, möglichst oft frische Speisen zuzubereiten, um den Kindern ein Gespür für Aromen, Geschmack und die Konsistenz von Lebensmitteln bei unterschiedlichen Formen der Zubereitung zu vermitteln.

Die richtigen Schwerpunkte setzen

Vor allem im Zuge der körperlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kommt es besonders darauf an, dass ihre Körper neben der notwendigen Energie auch alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, ausreichend Kalzium und vieles mehr erhalten. Nahrungsergänzungsmittel sind hierfür nur bedingt geeignet. Wesentlich wichtiger ist in diesem Zusammenhang die Ausgewogenheit des täglichen wie auch des wöchentlichen Speiseplans. In Deutschland wie auch in der Schweiz und in Österreich wird häufig deutlich zu fleischlastig gekocht. Selbstverständlich enthalten auch Schwein, Huhn und Rind wichtige Nährstoffe für die Entwicklung. Allerdings genügen zu diesem Zweck deutlich geringe Mengen als der tatsächliche Verzehr. Gerade in diesem Punkt fällt vielen Menschen und gerade Männern die Umstellung der Ernährung schwer. Denn für viele ist ein Essen nur dann eine richtige und vollwertige Mahlzeit, wenn diese einen ausreichenden Anteil an Fleisch aufweist. Wie nicht zuletzt die vielen Fleischskandale der jüngeren Vergangenheit gezeigt haben, ist dieses Denken allerdings ein gefährlicher Irrweg. Es macht deutlich mehr Sinn, teureres aber dafür hochwertiges Fleisch in kleinen Mengen seltener zu essen, als Billigfleisch in grossen Mengen zu verzehren.

Die eigene Vorbildfunktion ernst nehmen

Nicht jeder ist in Sachen Fleisch für einen radikalen Wandel geschaffen. Ausserdem bleibt im Alltag oft wenig Zeit, sich das Zubereiten neuer Gerichte ohne Fleisch selber beizubringen. Deshalb macht es Sinn, sich zunächst einen oder zwei Tage pro Woche vorzunehmen, in denen das Hauptgericht auf vegetarischer Basis zubereitet wird. Nur wer den Willen zur Änderung eigener lieb gewonnener Gewohnheiten aufbringen kann, hat am Ende auch die Chance, ein echtes Vorbild für die eigenen Kinder in Sachen Ernährung zu werden.

Bildquelle: debbienews / pixabay.com

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