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Mamas Ernährung und Babys Gesundheit

Mutter Essen Baby Gesundheit

Für viele Mamas bedeutet es eine grosse Freude, ihr Baby zu füttern. Aber gerade junge Mütter, die zum ersten Mal ein Kind zur Welt gebracht haben sind auch sehr verunsichert. Oft klappt das Stillen des Kindes nicht auf Anhieb, manche Mütter haben zu wenig, andere zu viel Muttermilch. Wird das Baby nicht satt, schreit es häufiger, saugt es dagegen zu gierig, bekommt es Bauchschmerzen. Viele frisch gebackene Mütter klagen zudem über entzündete Brustwarzen. Und dann steht ja noch die Frage im Raum: Was soll ich essen, wenn ich stille und was besser nicht? Wenig Beachtung findet jedoch die Tatsache, dass auch die Ernährung während der Schwangerschaft schon einen grossen Einfluss auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes hat. Übergewicht wird beispielsweise gefördert, wenn die werdende Mama sehr viel Fett zu sich nimmt oder täglich zu Getränken greift, die künstliche Süssstoffe enthalten. Es gibt also einiges zu beachten, wenn Mütter dafür sorgen wollen, dass ihre Babys vor der Geburt und in den ersten sechs Lebensmonaten optimal mit Nährstoffen versorgt werden, ohne dass sie bei den Kleinen unbewusst eine Veranlagung für Übergewicht fördern.

Das Stillen stärkt Dein Baby

In den ersten sechs Lebensmonaten ist Muttermilch die beste Nahrung für jeden Säugling. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, Babys so lange zu stillen und dann mit der Gewöhnung an Beikost anzufangen. Zusätzlich zu den Breimahlzeiten kann und soll die Mutter weiter stillen, bis das Kind selbst signalisiert, dass es nicht mehr länger bei der Mama trinken mag. Wahrscheinlich wirst Du Dich schnell an das Stillen gewöhnen - auch wenn es fast immer "Startschwierigkeiten" gibt, bis Mama und Kind ein eingespieltes Team sind, wenn es uns Anlegen geht. Was Deine eigene Ernährung angeht, so kannst Du unbesorgt sein: Grundsätzlich darfst Du alles essen, was Dir schmeckt, so lange Deine Mahlzeiten ausgewogen sind. Achte darauf, Dich abwechslungsreich zu ernähren. Obst, Gemüse und kohlenhydratreiche Gerichte sollten täglich auf Deinem Speiseplan stehen. Und weil Stillen Kraft kostet, darfst Du ohne schlechtes Gewissen 500 bis 600 Kalorien mehr essen als vor Deiner Schwangerschaft.

Und wenn es mit dem Stillen nicht klappt?

In der Schweiz ist die Stillquote anders als in anderen europäischen Ländern oder in den USA seit einigen Jahren sehr hoch - je nach Region liegt sie bei 80 bis über 90 Prozent. Vier von fünf Müttern ist es also wichtig, dass ihr Baby Muttermilch bekommt. Oft treten jedoch gerade am Anfang Komplikationen auf. Es dauert einige Tage, bis die Milch einschiesst und auch dann kann es vorkommen, dass die Milchmenge nicht ausreicht um das Kind zu sättigen. Einige Mütter empfinden das Stillen zudem als sehr unangenehm und sogar schmerzhaft. Wenn Probleme beim Stillen auftreten, kannst Du Dich zunächst an eine Hebamme oder an eine Stillberaterin wenden. Beide können Dir praktische Tipps geben die Dir helfen, den Stress beim Stillen abzubauen. Dennoch kann es sein, dass es für Dein Kind und auch für Dich das Beste ist die Flaschennahrung einzuführen. Milchpulver für Neugeborene gehört zu den am strengsten überwachten Produkten in der Lebensmittelindustrie. Du brauchst Dir also absolut kein schlechtes Gewissen einreden lassen, wenn Du Dich entscheidest abzustillen und Dein Kind mit Pre-Milch zu füttern. Diese enthält alle Nährstoffe, die Dein Kind braucht um sich gesund zu entwickeln und an Gewicht zuzulegen. Wichtig ist, dass Du Dich beim Zubereiten der Milchmahlzeit genau an die Angaben auf der Packung hältst. Achte zu dem darauf, dass die Milch nicht zu heiss ist, wenn Du sie Deinem Kind gibst - andernfalls kann es zu schlimmen Verbrennungen im Mund und. an der Zunge kommen.

Vorsicht: Süssstoff in der Schwangerschaft begünstigt Übergewicht bei Babys

Es ist aber wichtig, dass Du bereits vor der Geburt Deines Kindes darauf achtest was du isst und trinkst - je abwechslungsreicher, desto besser. Verzichten solltest Du lediglich auf folgende Lebensmittel:

- rohes Fleisch (auch Wurst wie Leberwurst, Salami oder Schinken),
- rohen Fisch (z.B. Sushi),
- Desserts mit rohen Eiern (z.B. Tiramisu),
- abgepackte Salate (wegen der Gefahr von Infektionen durch Listerien),
- Rohmilchkäse (z.B. Feta usw.)

Selbstredend ist auch Alkohol Tabu! Neueste Studien zeigen zudem, dass sich auch der Konsum von Süssstoff negativ auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes auswirken kann. (Quelle: http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/suessstoffkonsum-der-mutter-macht-kinder-dick-10390/)
Viele Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft regelmässig süssstoffhaltige Getränke konsumierten, entwickelten bereits gegen Ende des ersten Lebensjahres Übergewicht. Greife also lieber zu Wasser, Tee oder Saftschorlen, um Deinen Durst zu löschen - von diesen Getränken dürfen es dann aber auch mindestens zwei Liter pro Tag sein. Das ist wichtig, um Kreislaufbeschwerden vorzubeugen. Ausserdem: Je mehr Urin Du ausscheidest, desto besser. So haben Bakterien die Blasenentzündungen auslösen können kaum Chancen über den Harnleiter in die Blase zu gelangen.

Tipp: Keine Angst vor Allergien

Nüsse, Weizen oder Milchprodukte: Alle diese Lebensmittel darfst Du bedenkenlos essen, wenn Du Dein Babys stillt. Die vermeintlichen Allergene nimmt Dein Kind in kleinen, gut verträglichen Mengen durch die Muttermilch auf und sein Immunsystem wird so nachhaltig gestärkt.

Bildquelle: longleanna / pixabay.com

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