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Salz ist auch für Kinder schädlich

Salzkonsum Kinder

Salz ist ein wichtiger Bestandteil im Körper eines Menschen. Jeder erwachsene Körper enthält etwa 250 Gramm von diesem weissen Kristall, das für viele wichtige Funktionen wie die Regulierung des Wasserhaushaltes, für das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau dringend benötigt wird. Leider wissen aber nicht Viele über die positiven und vor allem die negativen Eigenschaften des Salzes Bescheid. Ein zu hoher Salzkonsum ist für die Gesundheit nicht nur schädlich, sondern kann sogar tödlich sein. Eine deutsche Studie zeigt, dass zu viel Salz auch schon bei Kindern und Jugendlichen den Blutdruck steigen lässt und eine Gesundheitsgefährdung darstellt.

Nicht nur Zucker macht dick

Die Studie zeigt ausserdem einen weiteren interessanten Effekt bei einem frühen und langfristigen Überkonsum von Salz. So neigen Kinder nachweislich zu einem erhöhten Übergewichtsrisiko, wobei bei Kindern bzw. Teenagern, die schon ein paar Kilogramm zu viel auf die Waage bringen, diese Körperreaktion noch verstärkt wird.
Sicherlich müssen einige Kilogramm von Häppchen und salzigen Knabbereien wie Chips, Nüssen, Käse usw. zu sich genommen werden, die gerne vor dem Fernseher, an Festen und auf Party gereicht werden, bis man eine realistische tödliche Dosis von ca. 0,5 bis 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht erreicht - gesund ist der Verzehr jedoch bereits vorher nicht.

Zu viel Salziges sollte vermieden werden

Besonders bei den Ernährungsgewohnheiten können Eltern und Erziehungsberechtigte vorsorgen und ein wichtiges Vorbild sein. Die beste Vorsorge ist, wenn solche Salzfallen erst gar nicht den Weg in den Einkaufswagen finden und die Erwachsenen selbst ihren Konsum in Massen halten. Somit lernen die Kinder von klein auf ein gesundes Essverhalten und ein entsprechendes Nahrungsmittelverständnis.

Doch auch beim Würzen der Speisen sollte man entsprechend vorbeugen. Verschiedene Studien von Ernährungswissenschaftlern haben gezeigt, dass schon ganz kleine Kinder, die mehrheitlich mild gewürzte und aromatisierte Speisen zu sich nehmen, eine geringere Vorliebe für stark gesalzene und gewürzte Nahrungsmittel entwickeln.

Die Reaktionen bei Unter- und Überdosierung

Kinder sollten nicht zu viele salzreiche Nahrungsmittel verzehren und zubereitete Mahlzeiten sollten nicht zusätzlich gesalzen werden. Ein Schulkind zwischen sieben und zehn Jahren benötigt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Tag nur etwa eine Messerspitze Salz. Diese Menge kann sich nach den Aktivitäten des Kindes entsprechend erhöhen.

Eine Zufuhr von weniger Salz kann zu Mangelerscheinungen führen. Dabei wird das Durstgefühl beim Kind unterdrückt und der Körper beginnt langsam auszutrocknen. Zusätzliche Mangelerscheinungen sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und man fühlt sich einfach nur schlapp.

Eine gering erhöhte Salzzufuhr kann noch sehr gut von den Nieren verarbeitet werden. Steigt die Salzdosis aber weiter an und wird die erhöhte Menge über einen längeren Zeitraum zu sich genommen, hat dies für den Wasserhaushalt erhebliche Konsequenzen: Ein körpereigenes Hormon versucht die Salzmenge durch zusätzliches Wasser zu regulieren. Steht dem Körper dabei nicht ausreichend Wasser zur Verfügung, wird das benötigte Wasser aus den Körperzellen abgebaut. Die Folgen können dabei verheerend sein, denn das Blutvolumen und der Blutdruck steigen dadurch an und ein Schock kann das Resultat sein. Der übermässige Salzkonsum führt somit zur Überwässerung des Körpers, wodurch Ödeme entstehen können, die zum Atemstillstand oder Herzstillstand führen.

Bildquelle: onefox / pixabay.com

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