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Die Bedeutung von Obst und Gemüse

Obst Gemuese Kinder

"Mama, ich mag kein Gemüse, das weisst du doch!"
Kinder und gesunde Ernährung ist ein heikles Thema. Keiner kann das mehr bestätigen als Du als Mutter, wenn Du wieder eine Stunde lang in der Küche ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen zubereitet hast nur um dann mit vorwurfsvollen Blicken bestraft zu werden. Das frische Gemüse wandert in den Mülleimer und Du bist frustriert. Wie kannst Du Deine Kinder davon überzeugen, dass gesunde Ernährung wichtig ist?

Obst und Gemüse sind nährstoffreiche Power-Lebensmittel

Obst und Gemüse enthält vor allem Vitamine, dafür in der Regel nur wenige Kalorien: Gesündere Lebensmittel gibt es nicht. Frische Früchte haben einen hohen Wasseranteil, gleiches gilt auch für viele Gemüsesorten wie beispielsweise Gurken. Karotten sind gut für die Augen. So hat jede Obst- und Gemüsesorte ganz besondere Eigenschaften, die sich positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Gemüse ist noch wichtiger als Obst, weil es keinen Fruchtzucker enthält und daher auch gesünder für die Zähne ist. Auch entwickeln Kinder seltener Unverträglichkeiten gegen Gemüse als gegen Früchte.

Für eine gesunde Entwicklung von Heranwachsenden ist es daher wichtig, dass sie mehrfach am Tag Obst und Gemüse zu sich nehmen. Erwachsene sollten fünf Portionen am Tag essen - das gilt auch für Kinder. Zumindest sollte jede Mahlzeit und jeder Snack eine Obst- oder Gemüseportionen enthalten. Wie gross die Portion ausfallen sollte, hängt vom Alter Deines Kindes ab. Als Massstab kann die Handinnenfläche dienen - die wächst mit und ist bei einem Kleinkind natürlich viel kleiner als bei einem Teenager. Bei der Auswahl von Obst und Gemüse lautet das Motto: So viel Abwechslung wie möglich. Kaufe möglichst frische, regionale Produkte und verbrauche diese so schnell wie möglich. Je länger Früchte und Obst herumliegen, desto mehr Nährstoffe gehen verloren. Zugreifen darfst Du bei Tiefkühlprodukten ohne Zuckerzusatz: Schockgefrorene Lebensmittel sind besser als ihr Ruf, denn sie enthalten noch alle Vitamine.

Früh übt sich, wer später Obst- und Gemüsefan werden soll

Gut und schön, denkst Du vielleicht, aber wie bringe ich als Mutter mein Kind dazu sich nicht nur von Schokolade zu ernähren sondern sich auf gesunde Lebensmittel einzulassen? Mit Argumenten und Verweise auf eine altersgerechte Entwicklung kommst Du da nicht weit.

Vor allem ist es wichtig, dass Du Obst und Gemüse so früh wie möglich in den Speiseplan Deines Kindes integrierst, also dann, wenn Du mit der Beikosteinführung beginnst. Neben Brei kannst Du Deinem Kind auch immer wieder handliche Obst- und Gemüsestücke anbieten. Daran kann Dein Sohn oder Deine Tochter herumknabbern, um auf den Geschmack zu kommen. Je jünger Kinder sind, desto weniger wählerisch sind sie, was das Essen angeht. Ein Kleinkind wird immer zumindest probieren, was Du ihm anbietest. Keine Panik, wenn es Deine liebevoll zubereiteten Obstportionen zunächst ausspuckt - zu einem späteren Zeitpunkt akzeptiert es diese vielleicht.

Auch für ältere Kinder sind Gemüsesticks und Obststücke ein toller Snack für zwischendurch. Mit Zwang lässt sich jedoch wenig erreichen. Bitte Dein Kind aber, Obst und Gemüse wenigstens zu probieren und lobe es, wenn es sich darauf einlässt. Ausserdem solltest Du mit gutem Beispiel voran gehen und selbst auf eine gesunde Ernährung achten.

Tipp: Das Auge isst mit

Kinder mögen es, mit Lebensmitteln spielerisch umzugehen. Es lohnt sich daher für Dich als Mutter, Obst oder Gemüse kreativ und kindgerecht anzurichten, denn dann schmeckt es gleich viel besser. Ganz besonders hartnäckige Obst- und Gemüsemuffel lassen sich überlisten, indem man ihnen pürierte Soßen, Suppen und Smoothies serviert.

Bildquelle: tpsdave / pixabay.com

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