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Koliken bei Neugeborenen

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Baby Kolliken

Dein Baby schreit in seinen ersten Lebenswochen häufig laut, schrill und lässt sich von Dir als Mutter kaum beruhigen? Wenn es Deinem Kind ansonsten gut geht, es wächst und gedeiht, dann könnte es sich bei diesem Phänomen um eine Kolik handeln. Die sogenannte "Dreimonatskolik" tritt relativ häufig auf, in der Schweiz sind etwa 20 Prozent der Babys betroffen.

Natürlich sorgst Du Dich als Mutter um die Gesundheit Deines Kindes und fragst Dich, wie Du nun vorgehen sollst. Eines vorweg: Eine Kolik ist für ein altersgerecht entwickeltes Baby ungefährlich, auf Dich kommt jedoch eine anstrengende Zeit zu, wenn Dein Kind unter Bauchkrämpfen leidet. Deshalb solltest Du auch an Dich und Deine eigene Gesundheit denken.

Eine Kolik dauert in der Regel nicht länger als ein paar Monate an

Koliken treten meist erstmals auf, wenn ein Neugeborenes etwa zwei bis drei Wochen alt ist und können bis in den vierten oder fünften Lebensmonat hinein andauern. In der Regel entspannt sich jedoch die Lage, wenn Dein Kind den dritten Lebensmonat vollendet hat.

Eine Kolik kannst Du als Mutter daran erkennen, dass Dein Baby häufig laut und schrill schreit und sich auch abends nur schwer beruhigen lässt. Auch hat ein Neugeborenes, welches unter Koliken leidet, häufig kalte Füsse, Sein Bauch fühlt sich hart an und es zieht die Beine an, um sich gegen die Krämpfe zu wappnen. Auch beim Stillen kannst Du erkennen, ob Dein Kind Schmerzen hat. Wenn es nur wenig trinkt und anschliessend zu schreien beginnt, kann dies ein Hinweis auf eine Kolik sein.

Ein geordneter Alltagsrhythmus kann vorbeugend wirken

Es gibt einige Möglichkeiten wie Du vorgehen kannst, um Deinem Baby Erleichterung zu verschaffen. Ein Neugeborenes braucht feste Routinen und Rhythmen im Alltag, was beispielsweise Still- und Schlafenszeiten angeht. Auch sollte eine mögliche Reizüberflutung vermieden werden. Kinder, die erst wenige Wochen alt sind, brauchen viel Ruhe, selbst wenn sie nicht schlafen. Es ist also keine gute Idee, jeden zweiten Tag die Grossfamilie einzuladen, ständig laut Musik zu hören oder das Kinderzimmer mit extravaganter Mustertapete auszustatten.

Beim Stillen oder beim Füttern solltest Du so vorgehen, dass Dein Baby in einer Position liegt, in der es möglichst wenig Luft schluckt. Dein Kinderarzt oder Deine Hebamme können Dir diesbezüglich sicherlich nützliche Tipps geben. Wenn Du Dein Kind mit Muttermilch ernährst, können die Bauchschmerzen auch mit Deiner Ernährungsweise als Mutter zusammenhängen. Blähende Gemüsesorten wie Kohl oder scharfe Gewürze schlagen Deinem Baby auf den Magen.

Es gibt auch Tropfen auf pflanzlicher Basis, die gegen Koliken helfen können. Viele Hebammen und Heilpraktiker kennen sich in diesem Bereich gut aus und können Dir entsprechende Medikamente empfehlen.

Tipp: Du brauchst Ruhe, Kraft und gute Nerven

Bei all Deinem Vorgehen und bei Deiner Sorge um die Gesundheit Deines Babys solltest Du Dich und Deine Bedürfnisse nicht vernachlässigen. Babys, die aufgrund von Koliken viel und lange schreien, rauben auch ihren Eltern den Schlaf. Während die Schmerzen für dein Kind irgendwann vorüber gehen, werden Deine Kraftreserven immer geringer. Das kann sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben. Sorge daher dafür, dass Du Dich zwischendurch erholen kannst, indem beispielsweise Dein Partner oder Deine Eltern die Kinderbetreuung übernehmen. Manchmal reicht schon eine Stunde erholsamer Schlaf aus, damit Du wieder fit und belastbar bist.

Bildquelle: Erich Kasten / pixelio.de

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