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Wenn Neugeborene nicht trinken wollen

Neugeboren Stillen Verweigerung

Ein neugeborenes Baby ist klein, zart und wirkt häufig noch sehr zerbrechlich. Da ist es kein Wunder, wenn Dich als Mutter Ängste plagen Dein Baby könnte beim Stillen zu wenig Muttermilch trinken. Fast alle "Neumütter" haben ähnliche Sorgen und beschäftigen sich viel mit der Ernährung von ihrem Kind. Sie zählen jeden Schluck, den ihr Baby macht und überprüfen regelmässig, ob es an Gewicht zugelegt hat. Dabei kommt es zum Glück nur sehr selten vor, dass ein ansonsten gesundes Neugeborenes die Nahrung komplett verweigert.

Die Ernährung eines Neugeborenen braucht Routine

Ein neugeborenes Baby verlangt in den ersten vier Wochen meist alle zwei bis drei Stunden nach Muttermilch. Manche Kinder sind etwas träge, was das Saugen an der Brust oder das Trinken aus der Flasche angeht. Zu Beginn musst Du Deinem Baby möglicherweise behilflich sein, die Brustwarze zu finden. Du wirst als Mutter jedoch schnell herausfinden, welche Position für Dich und Dein Kind beim Stillen am angenehmsten und effektivsten ist. Möglicherweise braucht dein Baby ein wenig Unterstützung, was den Saugreflex angeht. Daher ist es sinnvoll, regelmässige Stillzeiten einzuführen und beizubehalten, auch wenn Dein Baby Dir noch nicht signalisiert, dass es Hunger hat. Sorge dafür, dass es in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre die Muttermilch zu sich nehmen kann. So leistet Du als Mutter von Anfang an einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung und Entwicklung Deines Kindes.

Beim Stillen ist Geduld gefragt

Das Stillen kann bei Neugeborenen unterschiedlich lange dauern. Hier gilt es geduldig zu sein. Viele Babys schlafen während des Saugens ein, denn das Trinken ist für sie anfangs anstrengend. Anlass zur Sorge gibt dieses Verhalten aber in der Regel nicht. Durch die regelmässigen Stillphasen stellst Du sicher, dass Dein Kind ausreichend Muttermilch erhält und sich altersgerecht entwickeln kann. Anhand der Schluckbewegung kannst Du nachvollziehen, wie viel Dein Baby trinkt. Die Trinkmenge muss nicht bei jeder Mahlzeit die gleiche sein. Je nach Tageszeit trinkt ein Neugeborenes unterschiedlich viel und lange.

Behalte die abgegebene Urinmenge immer im Blick

Ob im Hinblick auf die Ernährung Deines Babys alles in Ordnung ist, kannst Du anhand unterschiedlicher Anzeichen erkennen. Es sollte mindestens sechs Mal pro Tag so stark einnässen, dass es eine neue Windel benötigt. Eine volle Windel ist deutlich schwerer als eine frische. Um ganz sicher zu gehen, dass die abgegebene Urinmenge über den Tag verteilt ausreichend ist, kannst Du ein Blatt Toilettenpapier mit in die Windel legen. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Dein Kind ausreichend trinkt, ist eine rosige und glatte Haut. Wenn es wach ist, sollte es sich bewegen und keine Anzeichen von Apathie zeigen.

Tipp: Bei Zweifeln lieber sofort zum Arzt

Du als Mutter kennst Dein Kind immer am besten. Sollte es wirklich bei mehr als zwei Mahlzeiten hintereinander komplett die Muttermilch verweigern ist ein Besuch beim Arzt unausweichlich. Das gilt besonders dann, wenn es zusätzlich Fieber bekommt oder sehr unruhig ist. Meist erweist sich die Situation trotzdem als harmlos, aber es ist verständlich, dass Du als Mutter die Gewissheit haben möchtest, dass Deinem Baby nichts fehlt. Denn grundsätzlich kann Flüssigkeitsmangel ein Neugeborenes stark Schwächen und seine Entwicklung hemmen.

Bildquelle: rotorhead / freeimages.com

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