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Abstillen als Entwicklungsprozess

 Baby Abstillen

Als Mutter machst Du Dir verständlicherweise viele Gedanken um die Ernährung Deines Kindes. Vielleicht bist Du verunsichert, gerade, was das Thema "Abstillen" angeht. Hebammen und Ärzte raten, einen Säugling so lange wie möglich zu stillen um die gesunde, altersgerechte Entwicklung des Kindes und sein Wachstum zu fördern. Aber irgendwann reichen die in der Muttermilch vorhandenen Nährstoffe nicht mehr aus, um Dein Kind ausreichend zu versorgen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen gekommen und wie lässt sich dieser Prozess möglichst stressfrei für Mutter und Kind gestalten?

Nur Du und Dein Baby entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist

Die Gründe, warum Du abstillen möchtest, können vielfältig sein. Möglicherweise reichte die Muttermilch von Anfang an nicht aus, um Dein Kind ausreichen zu versorgen und seine Ernährung sicherzustellen. Vielleicht möchtest Du auch beruflich wieder durchstarten und kannst aus organisatorischen Gründen die obligatorischen Stillpausen nicht in Deinen Arbeitsalltag integrieren. Oder Du willst mit der Beikosteinführung beginnen, weil Dein Säugling alt genug ist, um an den Familienmahlzeiten teilzunehmen.

Welche Gründe auch immer hinter Deinem Vorhaben stecken: Lasse Dich nicht von anderen verunsichern oder Dir ein schlechtes Gewissen einreden. Du allein entscheidest, was für Dich, für Dein Kind und für dessen Entwicklung richtig ist. Wichtig ist, dass Du nicht von heute auf morgen auf das Stillen verzichtet. Besser für Deinen Körper ist es, das Abstillen schrittweise anzugehen. Davon profitiert auch Dein Kind, denn ein Säugling reagiert möglicherweise irritiert, wenn er von heute auf morgen plötzlich aus der Flasche trinken oder Brei essen soll.

Das Abstillen als Prozess betrachten

Ab dem sechsten Lebensmonat kannst Du als Mutter mit der Beikosteinführung beginnen. Die Entwicklung Deines Babys und sein Bedarf an Nährstoffen ist dann so weit fortgeschritten, dass Muttermilch allein nicht mehr ausreicht. Das bedeutet, Du stellst die Ernährung Deines Kindes auf Mischkost um. Die meisten Mütter entscheiden sich jedoch dafür, nicht sofort komplett abzustillen, sondern lediglich einzelne Stillmahlzeiten durch einen Brei zu ersetzen. Das Stillen ist schliesslich für Mutter und Kind auch ein lieb gewonnenes Ritual, welches die Bindung zueinander stärkt.

Wann genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit dem schrittweisen Abstillen zu beginnen, bestimmt Dein Baby. Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Säugling trotz regelmässiger Stillmahlzeiten nicht satt wird, kannst du zunächst versuchen, die Abstände zwischen dem Stillen zu verringern. Teste gleichzeitig, wie Dein Kind bei den Familienmahlzeiten reagiert. Interessiert es sich für das Geschehen am Tisch und greift nach Lebensmitteln, so ist es alt genug um Brei oder "Fingerfood" zunächst zu nehmen. Nach und nach kannst Du probieren, Dein Kind beispielsweise nur noch abends zu stillen.

Tipp: Lasse Dir beim Abstillen die Zeit, die Du brauchst

Das Abstillen ist für Dich und für Dein Baby ein bedeutender Schritt. Höre auf die Bedürfnisse Deines Körpers und Deiner Seele. Wenn ein Kind nicht mehr auf Muttermilch angewiesen ist, so entwickelt es sich ein Stück weiter in Richtung Selbstständigkeit. Beobachte es gut in dieser Zeit: Es kann durchaus sein, dass es Brei ödere andere Beikost zunächst ablehnt. Deine Entscheidung nach und nach abzustillen muss dies jedoch nicht beeinflussen, denn ein altersgerechte entwickeltes und gesundes Kind wird sich die Nährstoffe holen, die es braucht.

Bildquelle: Lisa Schwarz  / pixelio.de

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