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Babys erste Zähne und das Essen

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Wenn eigentlich ausgeglichene Babys plötzlich weinerlich sind, Ausschlag und Fieber bekommen, sich der Speichelfluss erhöht oder sie ihre Mahlzeiten ablehnen, dann könnte ein Milchzahn dahinterstecken, der durch das Zahnfleisch stösst.

Nicht allen Babys und Kleinkindern bereitet das Zahnen Schmerzen - einige essen und verhalten sich ganz normal. Bei den meisten Kindern bemerken Eltern jedoch körperliche Beeinträchtigungen, wenn die Zähne kommen. Du als Mutter kannst sicherlich kaum mit ansehen, wie Dein Baby leidet. Möglicherweise befürchtest Du auch es könnte zu wenig Nahrung zu sich nehmen, weil es diese ablehnt wenn es zahnt. Und muss die Nahrung eigentlich umgestellt werden, wenn die ersten Zähne da sind?

Bei einigen Kindern zeigt sich der erste Zahn erst spät

Wann bei Babys der erste Zahn zu sehen ist, kann ganz unterschiedlich sein. Es gibt Kinder, die bereits im dritten Lebensmonat zahnen, andere feiern ihren ersten Geburtstag und lernen laufen ohne dass sie auch nur einen einzigen Zahn im Mund hätten. Es gibt also keinen Anlass zur Sorge, wenn Dein Kind lange "zahnlos" bleibt - früher oder später wird sich das Milchzahngebiss entwickeln. Was die Ernährung von Babys angeht, so spielen die ersten Zähne ohnehin nicht eine so grosse Rolle, wie Du als Mutter vielleicht meinst. Natürlich kann Dein Nachwuchs ohne Zähne im Mund noch keine harten Lebensmittel kauen, dennoch ist es häufig erstaunlich, was die Kleinen in kurzer Zeit zerkleinern können, indem sie beharrlich daran herum lutschen. Du kannst Deinem Kind daher ab dem sechsten Lebensmonat nach und nach durchaus auch weiches Brot anbieten. Am besten erlaubst Du ihm, einen grösseren Kanten in der Hand zu halten. So kann Dein Kind sich selbst daran ausprobieren und die Gefahr, dass es sich dabei verschluckt, ist relativ gering.

Das Zahnen beeinflusst das Essverhalten

In der Regel brechen die ersten Zähne im Unterkiefer durch. Das kann durchaus über Nacht geschehen. Du als Erwachsene weisst, wie unangenehm Zahnschmerzen sein können. Bei Kindern hält sich der Schmerz in der Regel zwar in Grenzen, trotzdem kann es sein, dass sie nicht mehr wie gewohnt essen und häufiger weinen. In dieser Phase ist daher Geduld und ein wenig Kreativität in Sachen Lebensmittel gefragt. Einige Kinder essen plötzlich Speisen, die sie vorher abgelehnt haben. Das kann daran liegen, dass beispielsweise Äpfel, die im Keller gelagert wurden, die Stelle an der der Zahn durchbricht ein wenig kühlen, wenn Dein Kind darauf herum beisst. Es kann auch sein, dass Babys den Löffel ablehnen während sie zahnen. Möglicherweise kommt dieser beim Füttern mit dem empfindlichen und leicht angeschwollenen Zahnfleisch in Berührung, was sich für Dein Kind unangenehm anfühlt. Aber keine Sorge: Die meisten Beschwerden klingen schnell ab. Erleichterung schaffen Beissringe, die Du im Kühlschrank lagern kannst. Zudem sind homöopathische Arzneimittel erhältlich, welche die Schmerzen lindern und vor allem Nachts dafür sorgen, dass Dein Kind ruhig schlafen kann.

Tipp: Zähneputzen ab dem ersten Zahn ist Pflicht!

Sobald der erste Zahn durchbricht, solltest Du mit der Zahnpflege beginnen. Es gibt für jedes Alter passende Zahnpflegeprodukte und wenn das Zähneputzen für Kinder von Anfang an zur täglichen Routine gehört, kommen später Diskussionen gar nicht erst auf. Mit Zahncreme solltest Du als Mutter jedoch sparsam umgehen - einige Ärzte empfehlen, diese aufgrund des hohen Fluorid-Anteils erst ab dem zweiten Lebensjahr zu verwenden.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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