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Ideen für die Beikosteinführung

Suesskartoffel Beikost

Welcher Brei sättigt mein Kind am besten? Aus wie vielen Obst- oder Gemüsesorten sollte Beikost bestehen? Darf ein Säugling auch schon harte Nahrung essen, obwohl er noch keine Zähne hat?

Im Hinblick auf die Beikosteinführung haben Mütter viele Fragen. Manche sind zudem verunsichert, weil sie nicht genau wissen wie sie vorgehen sollen, wenn die Muttermilch als alleinige Ernährungsform nicht mehr ausreicht. Doch eigentlich darfst Du die Beikosteinführung getrost ganz entspannt angehen. Wenn Du keinerlei Druck auf Dein Baby ausübst und ihm ausreichend Zeit gibst, sich an das erweiterte Nahrungsangebot zu gewöhnen, so kann nichts schief gehen. Ausserdem: Essen sollte Spass machen und nicht nach strengen Regeln ablaufen. Daher stehen Dir als Mutter viele Möglichkeiten offen, wie Du die Beikosteinführung stressfrei, abwechslungsreich und mit wenig Aufwand gestalten kannst.

Schmackhafte Alternative zu Kartoffeln und Nudeln: Süsskartoffeln

Die meisten Mütter entscheiden sich dafür, zunächst eine Gemüsesorte zu pürieren und ihrem Baby als Zwischen- oder Hauptmahlzeit anzubieten, während es gleichzeitig morgens und abends weiterhin gestillt wird. In der Regel nehmen Kinder diesen Brei gut an, wenn sie vorher Interesse an den Familienmahlzeiten signalisiert haben und körperlich altersgerecht entwickelt sind. In einem nächsten Schritt kannst Du Deinem Kind dann beispielweise pürierte Kartoffeln zusammen mit einer weiteren Gemüsesorte anbieten. Beliebt sind Karotten, weil diese einen eher süsslichen Geschmack haben. Doch wie wäre es alternativ mit einem Brei aus Süsskartoffeln? Die bräunlich-rote Knolle lässt sich genauso zubereiten wie Kartoffeln und wird beim Kochen besonders weich. Manchmal reicht es daher, wenn Du das Gemüse anschliessend mit einer Gabel zerdrückst, wenn Dein Baby schon ein wenig kauen kann. Dazu kannst Du Spinat oder eine weitere Gemüsesorte servieren.

Auch später sind Süsskartoffeln eine gute Alternative zu Kartoffeln, Nudeln oder Reis, weil sie sowohl zu Fleisch als auch zu Fisch passen und mittlerweile in fast jedem Supermarkt zu bekommen sind.

Fingerfood als Beikost

Es gibt Formen der Beikosteinführung, bei denen Brei eher eine untergeodnete Rolle spielt. Beim sogenannten "Baby Led Weaning" beispielsweise erhält das Baby vor allem "Fingerfood" in Form von handlichen, weich gekochten Gemüsestücken oder Obstspalten. Praktisch für Dich als Mutter: Das lästige Pürieren fällt weg. Auch für Dein Kind hat diese Methode der Beikosteinführung einige Vorteile: Es kann die Mahlzeiten eigenständig einnehmen und ist nicht darauf angewiesen gefüttert zu werden. Wichtig ist, dass Du Obst, Gemüse oder weiches Brot so zurechtschneidest, dass ein Säugling gut danach greifen kann und ihm die Leckerbissen nicht aus den Händen fallen. Ausserdem solltest Du es aushalten können, dass die Mahlzeiten länger dauern und Deine Küche oder das Esszimmer hinterher geputzt werden muss - alleine essen will gelernt sein. Übrigens: Du brauchst keine Angst haben, dass sich Dein Baby an den grösseren Stücken verschluckt. Es entwickelt schnell ein Gefühl dafür, wie es die Lebensmittel im Mund zerkleinern kann. Zähne braucht es dafür nicht - es lutscht einfach so lange an den Stücken herum, bis geschluckt werden können.

Tipp: Keine Angst vor zu geringer Nahrungszufuhr

Es dauert seine Zeit, bis sich Dein Kind daran gewöhnt hat neben Muttermilch auch Brei oder Fingerfood zu erhalten. Trotzdem musst Du keine Angst haben, dass es zu wenig zu sich nimmt. Es wird Dir schnell signalisieren, wenn es hungrig oder satt ist.

Bildquelle: forwardcom / freeimages.com

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