BABYMAHLZEIT.CH
Tipps zur idealen Ernährung

Babybrei - eine Geduldsprobe

Fertigmilch Menge Gesund

Es braucht oft starke Nerven und viel Geduld, wenn Sie Ihr Kind auf die Beikostnahrung umstellen wollen. Bis der Nachwuchs den Brei auf dem Löffel endlich akzeptiert, sind einige Versuche notwendig. Eine entsprechende Portion Gelassenheit ist schon beim ersten Anlauf wichtig, denn Sie sollten nicht gleich bei jedem Quengeln nachgeben und den Versuch abbrechen. Um Ihr Ziel mit Erfolg erreichen zu können, müssen Sie Ihr Kind langsam auf die Beikost umstellen und es dabei immer wieder mit kleinen Portionen langsam daran gewöhnen.

Tipps zur Beikost-Gewöhnung:

  • Das Kind sollte entspannt sitzen können.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Füsse abstützen kann.
  • Das Lätzchen zum Schutz vor Verschmutzungen von Kind, Vater oder Mutter sollte gross genug sein.
  • Benutzen Sie einen schmalen Plastiklöffel.

So gehen Sie bei der Gewöhnung an die Beikost vor:

Bei den ersten Versuchen sollten Sie den Löffel nur mit ganz wenig Brei füllen und einfach nur zwischen die Lippen des Babys halten. So kann sich das Baby langsam, freiwillig und ohne Zwang an die noch unbekannte Ernährung annähern. Nach ein paar Tagen wird der Löffel mit etwas mehr Brei gefüllt und über die Zunge nach hinten in den Mund geschoben; beim Zurückziehen wird der Löffel an der Innenseite der Oberlippe abgestreift. Achten Sie darauf, dass Sie den Brei nicht zu weit nach hinten in den Mund legen, da es sonst zu einem natürlichen Würgreflex kommen kann.

Vergessen Sie nicht: Ihr Baby kennt das Schlucken von Essen noch nicht und Sie helfen ihm mit dieser Art der Nahrungsaufnahme, dass der Brei leichter den Weg in den Magen findet. Mit Sicherheit wird der Brei in der ersten Zeit wieder aus dem Mund laufen. Sie können die Kleckerei aber gut mit einem Papiertuch oder mit dem Lätzchen reinigen. Erst wenn das Baby die kleine Portion hinuntergeschluckt hat, bekommt es die nächste Miniportion.

Beobachten Sie Ihren Sprössling ganz genau

Es ist besonders wichtig, dass Sie genau beobachten, was für ein Gesicht Ihr Baby bei dieser Art von Ernährung macht. Sie können Ihr Kleines sehr gut für die Breiaufnahme motivieren, indem Sie mit Begeisterung vormachen, wie man vom Löffel isst. Um eine Bakterienübertragung von Ihnen auf das Kind zu vermeiden, sollten Sie aber unbedingt einen eigenen Löffel dafür benutzen.

Das Baby wird in den ersten Tag von der Umstellung der bequemen Flaschennahrung oder der Muttermilch nicht gerade begeistert sein. Auf den kleinen Spross kommt nicht nur eine andere Art von Nahrungsaufnahme zu, sondern auch neue Geschmäcker. Doch auch wenn es ein Kostverächter der neuen Leckereien sein sollte, versuchen Sie es trotzdem mindestens drei bis vier Tage mit dem gleichen Brei, damit es sich an den neuen Geschmack und die Konsistenz gewöhnen kann.

Zwang ist nicht das richtige Vorgehen

Für die richtige Entwicklung des Essverhaltens und zur Vorbeugung von Übergewicht Ihres Kindes sollten Sie es auf keinen Fall zum Essen zwingen. Presst das Kind die Lippen zusammen oder spuckt es die Nahrung aus, sollten Sie es auf keinen Fall zum Weiteressen zwingen, da es sonst mit der Zeit die Beachtung des Sättigungsgefühls verlernt. Am besten machen Sie für das Projekt „Beikost-Nahrung“ eine Unterbrechung von einigen Tagen und versuchen es nochmals, wenn Sie bemerken, dass sich Ihr Baby nicht freiwillig von der Beikost überzeugen lässt. Bei anhaltenden Schwierigkeiten sollten Sie sich an eine entsprechende Fachperson wenden.

Bildquelle: Ben_Kerckx / pixabay.com

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn
BABYMAHLZEIT.CH
Tipps zur idealen Ernährung
FB babymahlzeitGoogle babymahlzeitTwitter babymahlzeitRSS babymahlzeitMail babymahlzeit
Hinweis: Unsere Webseite nutzt Cookies um Ihnen einen besseren Service zu bieten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass wir Ihre Erlaubnis haben Cookies zu setzen. Informationen zum Einsatz von Cookies sowie unsere Datenschutzbestimmungen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und über unser Impressum.     Mehr Informationen    Einverstanden