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Warum das Stillen mehr ist als "nur" Füttern

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Wusstest Du, dass viele werdende Mütter mehr Angst vor dem Stillen haben als vor der Geburt selbst? Fakt ist: Muttermilch versorgt das Baby bis zur Beikosteinführung im Alter von etwa sechs Monaten mit allen Nährstoffen, die es braucht. Das Stillen schützt Dein Baby zudem davor, Allergien zu entwickeln. Aber das Stillen dient nicht nur allein zur Nahrungsaufnahme: Wenn Du Dein Baby anlegt passiert noch viel mehr: Du knüpfst ein enges Band zu Deinem Kind, das niemand sehen kann, welches aber im Idealfall jahrelang Bestand hat. Das hat die Natur clever eingerichtet, denn der enge körperliche Kontakt, der beim Stillen entsteht, fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Stillen fördert die Bindung zwischen Dir und Deinem Baby

Ein Neugeborenes kann noch nicht gut sehen. Es nimmt nur Dinge und Menschen richtig wahr, die sich in einer Entfernung von weniger als 20 Zentimeter von seinem Gesicht befinden. Wenn Du Dein Baby stillst, bist Du ihm ganz nah, es erkennt Dein Gesicht und reagiert auf Deine Mimik und Deine Worte. Ärzte empfehlen, Babys nach Bedarf zu stillen, also zunächst alle zwei bis drei Stunden. Schnell ist es nicht allein der Hunger, der Kinder nach Mamas Brust verlangen lässt, sondern auch das Bedürfnis nach Wärme, Nähe und Geborgenheit. Dir als Mutter hilft das Stillen, Dein Baby besser kennenzulernen, seine Signale besser zu deuten. Gleichzeitig teilt ihr beide einen intimen Moment miteinander, der euch eng zusammenschweisst.

Davon abgesehen hat das Füttern von Muttermilch noch einen weiteren medizinischen Vorteil: Alles, was Du isst, nimmt Dein Kind in kleinen Dosen ebenfalls zu sich. So sinkt das Risiko, dass es später Allergien entwickelt. Daher ist es nicht notwendig in der Stillzeit bestimmte Nahrungsmittel zu meiden, so lange Dein Kind keine Magenbeschwerden entwickelt. Was Dir gut tut, schadet auch Deinem Baby nicht.

Haut an Haut und ganz nah bei Mama

Vielleicht hast Du schon davon gehört, dass Eltern intuitiv richtig vorgehen wenn es darum geht die Bedürfnisse ihres Babys zu stillen. Das ist wichtig, damit sich zwischen Kind und Bezugsperson eine tragfähige Bindung entwickeln kann. Sicher gebundene Kinder sind selbstbewusst und zeigen ein ausgeprägtes Explorationsverhalten. Das bedeutet, sie trauen sich die Welt auf eigene Faust zu erkunden und sich nach und nach auch für kurze Zeit von Mama und Papa zu lösen, wenn die Zeit gekommen ist. Gleichzeitig bist Du ihre Anlaufstelle, wenn sie Trost und Ruhe brauchen. Das Stillen ist eine gute Basis damit Du die Bindung zu Deinem Baby von Anfang an festigen kannst.

Tipp: Den Vater mit einbeziehen

Manche Papas fühlen sich ausgeschlossen, weil sie ihr Kind nicht stillen können. Kein Problem: Wenn Du Deine Milch hin und wieder abpumpst. So kann Dein Partner das Kind mit der Flasche füttern und ihm ebenfalls ganz nah sein.

Bildquelle: WerbeFabrik / pixabay.com

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