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Wie du deinen Stillrythmus mit deinem Baby findest

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In den ersten Wochen nach der Geburt brauchen Mutter und Kind sehr viel Zeit, um zu kuscheln und einander nah zu sein. Das Stillen ist die beste Möglichkeit für dich und dein Baby, euch kennenzulernen. Diese Nähe und Zuwendung ist die Grundlage für eine stabile Mutter-Kind-Bindung. Diese Bindung gibt deinem Kind für den Rest seines Lebens Kraft und Selbstvertrauen. Deshalb findet beim Stillen nicht nur die Ernährung statt, sondern auch Hautkontakt, Augenkontakt und liebevolle Zuwendung. 

Das gemeinsame Zusammenfinden

Nach der Geburt braucht es einige Zeit, manchmal sogar Tage, bis die Milch richtig fliesst. In dieser Situation brauchst du nicht nervös zu werden, denn das ist völlig natürlich. Versuche von Beginn an eine gemeinsame Bindung mit deinem Baby aufzubauen und ein Team zu werden, damit sich dein Angebot an Muttermilch auf die Nachfrage deines Babys einstellen kann. Eine erfahrene Hebamme oder Stillberaterin wird dir alle Zusammenhänge genau erklären und dich damit auch beruhigen.

Selbst, wenn es nicht gleich am Anfang gut klappt, halte dir vor Augen, dass das Stillen ganz natürlich ist. Vor Hunderten von Jahren gab es noch keine Trockenmilch und die Mütter konnten auch nicht zufüttern. Trotzdem ging alles seinen natürlichen Gang. Vertraue daher beim Stillen ganz auf die Natur und Fähigkeiten als Mutter.

Stillen folgt natürlichen Instinkten

Direkt nach der Geburt wird dir dein Baby zum ersten Mal an die Brust gelegt. Es kommt mit dem Saugreflex auf die Welt und weiss von der ersten Sekunde an, wie es seine Nahrung anfordern muss. Dein Baby kommt mit vielen instinktiven Fähigkeiten auf die Welt und auf diese darfst du vertrauen. Durch seinen Geruchssinn findet es deine Brustwarze und es weiss wie das Saugen funktioniert. Das Saugen an der Brust ist wichtig, damit bei dir die Milchproduktion einsetzt. So werden das Baby und du zu einer Einheit. Versuche die Ruhe zu behalten, auch wenn es möglicherweise nicht von Anfang an so funktioniert, wie du es dir vorgestellt hast. Ruhe wirkt sich günstig auf die Milchbildung aus. Du wirst schnell erkennen, dass du dich mit deinem Kind immer besser zusammenfindest.

Das Baby setzt klare Signale

Achte auf die frühen Stillsignale, wie zum Beispiel Zunge rausstrecken und an den Händchen saugen. Es ist durchaus möglich, dass dein Baby In den ersten Wochen sogar stündlich gestillt werden möchte. Dies ist völlig normal und wie bereits erwähnt, wichtig für die Milchproduktion. Zudem ist Stillen viel mehr als «nur» Nahrung, es ist auch das natürliche Bedürfnis nach Liebe, Nähe, Geborgenheit und Sicherheit, dass zusätzlich dabei gestillt wird. Nutze die gemeinsame Zeit für Zärtlichkeiten und gegenseitige Nähe. Dabei ist auch das "Clusterfeeding" am Abend ist besonders wichtig. Dein Kind verarbeitet die Erfahrungen des Tages und bereitet bei dir schon die gewünschte Milchmenge für den nächsten Tag vor. Du solltest dich immer bereithalten, wenn dein Baby dir ein Zeichen gibt und an die Brust angelegt werden möchte. So pendeln sich "Angebot und Nachfrage" bei deiner Produktion der Muttermilch schnell ein.

Stillen strengt an

Verlange von dir nicht zu viel. Stillen strengt an. Deshalb solltest du dich nach dem Stillen mit Ruhe belohnen. Wenn du dein Baby zwischen zwei Haushaltstätigkeiten stillst, wirst du schnell merken, dass sich Erschöpfung und Stress in dir ausbreiten. Finde deinen eigenen Ablauf hinsichtlich Stillen, Wickeln und Spielen mit dem Baby. Nach dem Wickeln und Stillen ist dein Baby besonders glücklich und müde und du hast ein wenig Zeit für dich. Nutze diese Zeit. Wenn du unsicher bist, ob dein Baby satt wird, kannst du dich jederzeit von einer Stillberaterin oder einer Hebamme informieren und beraten lassen.

Bildquelle: briefkasten2 / pixabay.com

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