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Die Beikosteinführung

Einfuehrung Beikost

 

Die Zeit vergeht schnell und jeden Tag scheint ein Baby sich weiterzuentwickeln und ein wenig selbstständiger zu werden. Niemand kann das besser nachvollziehen als Du als Mutter. Gerade noch hast Du Deinen Säugling ausschliesslich gestillt und ihn damit bestmöglich versorgt, aber schon nach ein paar Monaten wächst er so schnell, dass Muttermilch allein nicht mehr ausreichend ist. Dann ist die Entwicklung Deines Babys so weit fortgeschritten, dass Du die Ernährung umstellen und mit der Einführung von Beikost beginnen kannst.

Mit einem halben Jahr kann ein Säugling Brei essen

Ein Säugling beginnt in der Regel im Alter von fünf bis sechs Monaten, sich für die Mahlzeiten seiner Eltern zu interessieren. Er verfolgt interessiert, was bei Tisch geschieht und greift vielleicht sogar schon nach einzelnen Lebensmitteln. Ist dies bei Deinem Kind der Fall, kannst Du als Mutter mit der schrittweisen Einführung von Beikost beginnen. Die meisten Mütter entscheiden sich, ihrem Kind zunächst einen Brei in Form von püriertem Gemüse anzubieten. Ein bis zwei verschiedene Gemüsesorten reichen in den ersten Wochen, um Dein Kind hoffentlich auf den Geschmack zu bringen. Danach kannst Du es auch mit weich gekochtem Fleisch, zerdrücktem Obst wie beispielsweise Banane und Getreidebrei versuchen. Nur auf Honig und Kuhmilch solltest Du verzichten, bis Dein Baby etwa ein Jahr alt ist. Honig enthält Allergene und Kuhmilch zuviel Eiweiss, was die Niere Deines Kindes belasten kann.

Wichtig ist, dass Du am Anfang der Ernährungsumstellung viel Geduld mitbringst. Es kann durchaus sein, dass Dein Säugling die ungewohnte Kost zunächst ablehnt oder wieder ausspuckt. Das macht nichts - biete sie ihm einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut an. Die Geschmacksentwicklung dauert viele Jahre, bis sie abgeschlossen ist.

Frisch gekochte Gerichte sind toll - aber es darf auch einmal ein Gläschen auf den Teller kommen

Achte darauf, dass Dein Baby sich in einer aufrechten Position befindet, wenn Du mit der Einführung von Beikost startest. So wird es sich nicht verschlucken. Im Hinblick auf eine gesunde Ernährung ist es natürlich besonders gut, wenn Du die Gerichte selbst frisch zubereitest und Bio-Lebensmittel verwendest - die enthalten weniger Schadstoffe. Auf Gewürze wie Salz und Pfeffer oder Zucker kannst Du verzichten - Dein Baby geniesst in diesem Stadium seiner Entwicklung seine Mahlzeiten am liebsten "pur".

Fertige Mahlzeiten aus Gläschen sind praktisch, wenn es schnell gehen muss, lasse Dir also kein schlechtes Gewissen einreden wenn Du nicht ständig am Herd stehst. Babynahrung wird in der Schweiz streng kontrolliert und ist besser als ihr Ruf. Gerade wenn Du bereits Kinder hast oder berufstätig bist, hast Du schliesslich im Alltag jede Menge zu tun.

Tipp: Muttermilch ist auch weiterhin gut für die Entwicklung Deines Babys

Auch wenn Dein Baby die von Dir angebotene Ernährung mit Beikost gut annimmt, darfst Du weiterhin stillen. Wenn Du dich dafür entscheidest, brauchst Du auch niemals befürchten, dass Dein Kind zu wenig Kalorien und Nährstoffe zu sich nimmt. Kein Kind verhungert freiwillig, Es holt sich, was es braucht - zunächst dann eben noch vorwiegend, indem es sich bei seiner Mutter bedient.
Biete jedoch Deinem Säugling immer wieder Wasser an. Sein Organismus braucht jetzt mehr Flüssigkeit um optimal versorgt zu sein.

Bildquelle: Helene Souza / pixelio.de

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