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Ernährung mit der Flasche

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Ernaehrung Flasche

"Du stillst Dein Kind nicht? Aber dann ist ja seine Abwehr geschwächt und Du kannst keine richtige Bindung zu ihm aufbauen!"
Solche oder ähnliche Aussagen hast Du vielleicht auch schon gehört und Dich möglicherweise gefragt, ob Du deshalb jetzt den Status einer "Rabenmutter" hast. Gerade in der Schweiz hat der Druck auf Mütter, ihre Kinder auf jeden Fall so lange wie möglich stillen zu müssen, deutlich zugenommen. Wer dies nicht kann oder will, gilt schnell als verantwortungslos. Aber musst Du Dir als Mutter wirklich ein schlechtes Gewissen einreden lassen, nur weil Du Dich bei Deinem Säugling für eine andere Form der Ernährung entschieden hast?

Babymilch ist ein hochwertiges Lebensmittel und trägt zu einer gesunden Ernährung bei

 

Muttermilch ist tatsächlich ein Nährstoffwunder. Sie enthält mehr Vitamine, Spurenelemente und andere Nährstoffe, als es jedes künstlich hergestellte Lebensmittel. Zudem verändern sich Konsistenz und Zusammensetzung, wenn ein Säugling wächst. Dadurch erhält er immer genau diejenigen Nährstoffe, die sein Körper braucht. Aber: Es ist nicht wahr, dass die Gesundheit Deines Kindes gefährdet ist, wenn Du es mit der Flasche ernährst! Auch die Bindung zwischen Mutter und Kind leidet keinesfalls, wenn Du nicht stillst. Das bestätigt auch der Schweizer Kinderarzt Remo Largo in seinem weltbekannten Standardwerk: "Babyjahre". Moderne Säuglings- und Babymilch ist ein besonders streng kontrolliertes Lebensmittel und ist für die Gesundheit Deines Babys genauso förderlich wie Muttermilch.

Die Anzahl der Flaschenmahlzeiten verändert während des ersten Lebensjahres

Wenn Du Dein Baby mit der Flasche ernährst, benötigt es in den ersten vier Lebenswochen wahrscheinlich fünf Mahlzeiten pro Tag. Im dritten und vierten Lebensmonat reichen ihm meist vier Mahlzeiten und danach kommt es in der Regel sogar schon ohne Nachtmahlzeit aus. Die Trinkmenge schwankt in den ersten drei Monaten zwischen 80 und 300 Milliliter pro Mahlzeit, ab dem sechsten Monat richtet sie sich auch nach der zusätzlich durch Beikost aufgenommenen Menge der Lebensmittel. Grundsätzlich kannst Du Dich aber getrost auf die Angaben des Herstellers von Babymilch verlassen. Mache Dir keine Sorgen, Dein Baby könnte zu wenig essen: Nicht jeder Säugling benötigt die gleiche Menge an Nahrung, damit seine Gesundheit stabil bleibt und er sich altersgerecht entwickelt. Daher ist es auch nicht sinnvoll, die Flasche mit einer grösseren Menge Pulver als angegeben zuzubereiten. Das kann die Verdauung von Säuglingen belasten und ihm und damit auch Dir schlaflose Nächte bescheren.

Das Loch im Sauger darf nicht zu gross sein

Wichtig bei einer Ernährung mit der Flasche ist die Grösse des Lochs im Sauger. Du kannst selbst ausprobieren, ob das Loch nicht zu gross ist. Wenn Du die Flasche senkrecht hältst, sollte pro Sekunde ein Tropfen herauskommen. Dein Baby muss sich so beim Saugen etwas anstrengen und schluckt beim Trinken nicht zu viel Luft.

Wichtig: Die richtige Trinktemperatur liegt bei etwa 40 Grad. Teste einfach auf Deinem Handrücken, ob die Milch angenehm temperiert ist. Achte ausserdem auf Hygiene, damit die Gesundheit Deines Babys nicht leidet. Koche das Wasser vorher ab, bevor Du damit die Milchmahlzeit vorbereitest und reinige die Flasche nach jedem Gebrauch gründlich. Angetrunkene Fläschchen solltest Du nicht erneut verwenden, sondern wegen der erhöhten Infektionsgefahr lieber entsorgen.

Tipp: Besser kein Mineralwasser verwenden

Viele Eltern glauben, Mineralwasser wäre qualitativ hochwertiger als Leitungswasser und daher besser geeignet, um Babymilch damit zuzubereiten. Das stimmt zwar, aber Säuglinge reagieren auf den hohen Mineralstoffgehalt häufig mit Bauchschmerzen und Durchfall. Verwende daher lieber abgekochtes Trinkwasser aus der Leitung, damit kannst Du nichts falsch machen.

Bildquelle: Kraftprotz / pixelio.de

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